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28.09.2026

Bayerischer Präventionstag am 12. Oktober: "Prävention mitten ins Leben der Menschen bringen"

Die mehr als 70 Heilbäder, Kurorte und Kurbetriebe im Freistaat machen erlebbar, wie moderne Gesundheitsvorsorge aussieht - BHV-Präsident Peter Berek: Menschen frühzeitig dabei unterstützen, ihre Gesundheit zu erhalten

Bad Wörishofen - Wie können Menschen möglichst lange gesund bleiben - und welche Rolle können Bayerns Heilbäder und Kurorte dabei spielen? Beim Bayerischen Präventionstag am 12. Oktober 2026 wird genau das praktisch erlebbar: Mehr als 70 Heilbäder, Kurorte und Kurbetriebe unter der Marke Gesundes Bayern beteiligen sich mit Screenings, Vorträgen und Mitmachangeboten. Erstmals richtet sich der Aktionstag des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention nach seiner Premiere an den Schulen im Freistaat im vergangenen Jahr nun an die breite Bevölkerung.

Peter Berek, Präsident des Bayerischen Heilbäder-Verbands, sieht in der Prävention eine der zentralen Zukunftsaufgaben der Heilbäder und Kurorte, wie er bei der Vorstandssitzung des Bayerischen Heilbäder-Verbands jetzt in Bad Wörishofen im Allgäu deutlich machte: "Unsere Heilbäder und Kurorte sind der Schlüssel, um Prävention dorthin zu bringen, wo sie hingehört: mitten ins Leben der Menschen. Unser Ziel muss sein, Menschen frühzeitig dabei zu unterstützen, ihre Gesundheit zu erhalten und möglichst lange gesund und leistungsfähig zu bleiben. Der Präventionstag macht erlebbar, was unsere Orte dazu beitragen können."

Gesundheitsvorsorge konkret erleben
Was das praktisch bedeutet, zeigt der Präventionstag: Haut- und Augenscreenings sowie Beweglichkeits-, Puls- und Blutdruckmessungen geben Anhaltspunkte zum eigenen Gesundheitszustand. Informationsangebote beschäftigen sich unter anderem mit Frauengesundheit, Sporternährung und Osteopathie im präventiven Kontext.

Vor allem aber können Besucher selbst aktiv werden: Kneipp-Anwendungen, Heilquellenverkostungen und Rauminhalationen machen die natürlichen Heilmittel der bayerischen Heilbäder und Kurorte unmittelbar erlebbar. Hinzu kommen Bewegungs- und Entspannungsangebote von Nordic Walking, Naturgolfen und AquaFit bis zu Atem-Qigong, Pilates und After-Work-Yoga.

"Nirgendwo sonst in Bayern verbinden sich medizinische Kompetenz, natürliche Heilmittel und eine so dichte, qualitätsgesicherte Infrastruktur wie in unseren Heilbädern und Kurorten", sagt Frank Oette, Geschäftsführer von Gesundes Bayern. "Wer einmal selbst erlebt, was bei uns möglich ist, will mehr davon."

Auch Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach betont die Bedeutung des Themas: "Gesundheitsförderung und Prävention gehören ins Zentrum moderner Gesundheitspolitik. Sie sind ein Schlüssel für ein gutes Leben - in jedem Alter und auch dann, wenn schon die eine oder andere gesundheitliche Einschränkung besteht." Die bayerischen Heilbäder und Kurorte spielten dabei laut der Ministerin "eine wichtige Rolle".

Gesundheit als starkes Reisemotiv
Auch für den Tourismus gewinnt das Thema an Bedeutung. Bayerns Tourismusministerin Michaela Kaniber sagt: "Immer mehr Menschen wollen aktiv etwas für ihre Gesundheit tun - auch im Urlaub. In Bayerns Kurorten und Heilbädern treffen medizinische Kompetenz, wirksame Präventionsangebote und bayerische Gastlichkeit aufeinander. Gleichzeitig sind unsere Heilbäder und Kurorte gerade im ländlichen Raum eine wichtige wirtschaftliche Kraft: Sie stärken die Gesundheitsversorgung, sichern Arbeitsplätze und bringen Wertschöpfung in die Regionen."

Die Heilbäder und Kurorte leisten nach Kanibers Worten zugleich einen wichtigen Beitrag für ihre Regionen: Sie stärken die Gesundheitsversorgung, sichern Arbeitsplätze und schaffen Wertschöpfung. Gerade im ländlichen Raum sei der Gesundheitstourismus "eine wichtige wirtschaftliche Kraft". 

Mehr Informationen über die Veranstaltungen des Bayerischen Präventionstags: 
www.stmgp.bayern.de/praeventionstag

Vorstandssitzung des Bayerischen Heilbäder-Verbands jetzt in Bad Wörishofen im Allgäu: hinten v. l.: Tobias Kurz (2. Vorsitzender), Thomas Jahn (Vorsitzender Marketingausschuss), Cathrin Herd (Vorstandsmitglied und Kurdirektorin Bad Wörishofen), Maximilian Hillmeier (Vorstandsmitglied), Brita Hohenreiter (Vorstandsmitglied), Dr. Sandra Nißl (Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus), vorne v. l.: Barbara Radomski (Geschäftsführerin BayTM), Dr. Christian Alex (Beratender Arzt), Frank Oette (Geschäftsführer), Peter Berek (1. Vorsitzender), Daniel Pflügl (1. Bürgermeister Bad Wörishofen), Thomas Beck (Schatzmeister), Luise Turkowski (Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus), Dr. Susanne Held (Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention), Julia Daubner (Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention), Franz Mühldorfer (Rechnungsprüfer) Foto 1: BHV

Foto 2: Kur- und Tourismusbetrieb Bad Wörishofen

Foto 3: Therme Bad Wörishofen


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