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27.02.2026

Tourismusmotor Heilbäder: Bayerns Gesundheitsreiseziele wollen 2026 weiter wachsen

Bad Tölz - Bayerns Gesundheitsreiseziele setzen 2026 auf weiteres Wachstum. Das Prädikat "Bad" soll dabei auch künftig Markenzeichen, Standortfaktor und Qualitätsversprechen zugleich sein, wie der Bayerische Heilbäder-Verband (BHV) bei seiner Vorstandssitzung im oberbayerischen Bad Tölz (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) deutlich machte.

Der Verband ist die Dachorganisation der mehr als 70 Heilbäder, Kurorte und Kurbetriebe im Freistaat. Der Bad Tölzer Bürgermeister Dr. Ingo Mehner machte am konkreten Beispiel deutlich, welche strategische Bedeutung das Prädikat für seinen Ort hat. Bad Tölz zählt mit rund 335.000 Übernachtungen jährlich zu den erfolgreichen Tourismusstandorten im oberbayerischen Voralpenland - und setze dabei bewusst auf nachhaltige Entwicklung und hochwertigen Gesundheitstourismus.  

Prädikat als Mehrwert und Markenkern 
Das Prädikat "Bad" sei und bleibe ein wichtiger Markenkern für die Stadt und sei von enormem Mehrwert, betonte der Bad Tölzer Bürgermeister. "Es steht für geprüfte Qualität, medizinische Kompetenz und ein Profil, das weit über klassischen Urlaub hinausgeht", so der Rathauschef. Gerade im sensiblen Alpenraum sei es wichtig, auf "verantwortungsbewusstes Wachstum, regionale Wertschöpfung und eine Balance aus Tourismus, Natur und Lebensqualität" zu setzen. 

23 Millionen Übernachtungen in Bayerns Heilbädern
Mit der Tagung knüpften die Bayerischen Heilbäder an ihre positive Jahresbilanz 2025 an: Rund 23 Millionen Übernachtungen und 5,6 Millionen Gästeankünfte entfielen zuletzt auf Bayerns Heilbäder und Kurorte - beinahe jede vierte Nächtigung im Freistaat. "Sowohl Gästeankünfte als auch Übernachtungen liegen rund ein Prozent über den Werten von 2024. Damit sind die Kur- und Heilbäder stärker gewachsen als der bayerische Tourismus insgesamt", hatte BHV-Präsident Peter Berek betont. "Diesen Weg wollen wir weitergehen", so der Verbandschef. 

Der Gesundheits- und Präventionstourismus ist und bleibt ein zentraler Wachstumsmotor - insbesondere für den ländlichen Raum. Rund 100.000 Arbeitsplätze, 4,5 Milliarden Euro Wertschöpfung und 465 Millionen Euro Steuereinnahmen hängen direkt oder indirekt an der Branche. "Unsere Mitgliedsorte stehen für geprüfte Qualität, nachhaltige Strukturen und eine enge Verzahnung von Tourismus und Gesundheitswesen - Bad Tölz steht dafür exemplarisch", sagte BHV-Geschäftsführer Frank Oette am Rande der Vorstandssitzung. "Gerade in Zeiten großer Transformationsprozesse zeigt sich, wie stabil und zukunftsfähig dieses Modell ist."

Zugleich erneuerte der Verband bei der Sitzung seine Forderung nach einem angemessenen finanziellen Ausgleich für die besonderen Pflichtaufgaben hochprädikatisierter Orte. Das Prädikat sei mit klar definierten Anforderungen, Investitionen und dauerhaften Qualitätsstandards verbunden. "Wer höchste Qualität im Gesundheitstourismus erwartet, muss diese auch dauerhaft absichern", so Berek.

Mit Blick auf 2026 wollen die Bayerischen Heilbäder ihre strategische Weiterentwicklung konsequent fortsetzen: mit Schwerpunkten auf Prävention, Resilienz und Longevity, auf wissenschaftlich fundierten Naturheilverfahren sowie innovativen Konzepten, die Gesundheitsangebote und moderne Lebens- und Arbeitswelten verbinden. All diese Themen stehen bei der Frühjahrstagung des Verbands am 15. und 16. April in Oberstdorf im Fokus. 

Der Bad Tölzer Bürgermeister Dr. Ingo Mehner machte am konkreten Beispiel deutlich, welche strategische Bedeutung das Prädikat für seinen Ort hat. Bad Tölz zählt mit rund 335.000 Übernachtungen jährlich zu den erfolgreichen Tourismusstandorten im oberbayerischen Voralpenland - und setze dabei bewusst auf nachhaltige Entwicklung und hochwertigen Gesundheitstourismus. Foto: Stadt Bad Tölz

Bayerns Gesundheitsreiseziele setzen 2026 auf weiteres Wachstum. Das Prädikat "Bad" soll dabei auch künftig Markenzeichen, Standortfaktor und Qualitätsversprechen zugleich sein, wie der Bayerische Heilbäder-Verband (BHV) bei seiner Vorstandssitzung im oberbayerischen Bad Tölz (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) deutlich machte. Hinten v.l.: Thomas Jahn (Vorsitzender Marketingausschuss), Julia Stetter (Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus), Frau Luise Turkowski (Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus), Tobias Kurz (2. Vorsitzender), Thomas Beck (Schatzmeister), Viktor Gröll (Rechnungsprüfer), Magdalena Resch (Geschäftsstelle); vorne v.l.: Dr. Christian Alex (Beratender Arzt), Frank Oette (Geschäftsführer), Dr. Ingo Mehner (Erster Bürgermeister Bad Tölz), Peter Berek (1. Vorsitzender), Brita Hohenreiter (Vorstandsmitglied und Kurdirektorin Bad Tölz) Foto: Bayerischer Heilbäder-Verband


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